Bluthochdruck – Hilfe ohne Medikamente

Bluthochdruck

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist ein gefährliches Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Die klassische Schulmedizin bevorzugt eine medikamentöse Therapie, die leider sehr häufig nicht den gewünschten Effekt erzielt. In diesem Blog möchte ich Euch alternative Therapien aufzeigen und speziell auf die Erkenntnisse der revolutionären Mikronährstofftherapie eingehen.

Bluthochdruck in Deutschland


Deutschland liegt bei der Bluthochdruckhäufigkeit und der Anzahl der Schlaganfall-Toten als Folge von Bluthochdruck an Nummer eins in Europa. Trotz dieser fatalen Situation, ist unsere Schulmedizin nicht in der Lage hier zielführende Maßnahmen anzubieten. Nur jeder zweite Deutsche mit erhöhtem Blutdruck erhält eine angepasste zielführende Behandlung.
Als erfolgreiche Therapie empfehle ich dringend eine Anpassung bzw. Veränderung der Ernährung und des aktiven Lifestyles. Das gilt für Patienten vor Beginn einer medikamentösen Therapie und für solche, die bereits medikamentös behandelt werden. Ich bevorzuge hier einfache naturheilkundlich basierte Maßnahmen, die sich sehr positiv auf den Bluthochdruck auswirken.
Prinzipiell unterscheidet man zwei Formen von Bluthochdruck: Die sogenannte primäre Hypertonie (auch „essentielle“ Hypertonie genannt) und die sekundäre Hypertonie. Etwa 95 % der Menschen mit hohem Blutdruck haben eine primäre Hypertonie. Sie tritt besonders häufig dann auf, wenn auch andere Familienangehörige daran leiden und wenn man übergewichtig ist. Wahrscheinlich spielt auch ein hoher Kochsalzkonsum eine auslösende Rolle.

Zusätzlich begünstigen zahlreiche Risikofaktoren wie ein hoher Alkoholkonsum und einige Medikamente, wie z.B. „die Pille“ das Auftreten einer Hypertonie. Nur bei etwa 5 % der Patienten ist Bluthochdruck durch Erkrankungen spezieller Organe verursacht. So kann es bei einigen Nieren-, Drüsen- und Herzkrankheiten zu Bluthochdruck kommen. Man spricht dann von sekundärer Hypertonie. Durch Übergewicht wird sowohl das Auftreten von Diabetes als auch das Auftreten von Bluthochdruck begünstigt. Besonders bei älteren und übergewichtigen Diabetikern findet man daher oft Hypertonie.

Alternative Therapie gegen Bluthochdruck

Als sehr erfolgreich zeigt sich die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen, diese gelten bei Herz-Kreislauferkrankungen heute als wichtige Option. Hier zeigt sich, dass natürliche Mikronährstoffkonzentrate zu signifikant besseren Ergebnissen führen als einzelne Mikronährstoffe. Die Erklärung dafür liefert das Ergebnis einer amerikanischen Studie:

Antioxidantien im Mix – so wie sie in Obst und Gemüse oder Gewürzen natürlich vorkommen – wirken 200-mal stärker als einzelne Vitamine.


Antioxidantien verbessern die Bereitstellung von Stickoxid in unseren Blutgefäßen, das entspannt die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Eine Kausalität wird auch dem Magnesium zugeordnet. Es entspannt die Blutgefäße und verbessert die Stress-Resistenz in unserem Körper.
Eine regelmäßige zusätzliche Einnahme von Q10 und moderat dosierten Omega-3-Fettsäuren wirkt ebenfalls hypotonisch, die oxidativen Schäden an den Gefäßen werden reduziert und auch das Cholesterin-Profil im Blut verbessert

 

Ernährungstipps

Die Ernährungstherapie spielt bei Bluthochdruck eine wichtige Rolle. Studien beweisen, dass ein hoher Anteil von Obst und Gemüse sehr stark blutdrucksenkend wirkt. Ein vermehrter Konsum von Obst, Gemüse und Fisch sowie die Reduktion von gesättigten Fettsäuren ist ebenfalls ein sehr effektives Mittel, um eine Blutdrucksenkung von bis zu 12 mmHg zu bewirken. Den besten Erfolg erzielen wir, wenn wir diese Ernährungsgewohnheiten dauerhaft beibehalten und regelmäßig optimieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei dieser Ernährung ist die Verminderung von zu viel Kochsalz in den Mahlzeiten. Eine Verminderung unseres täglichen Konsums auf unter 6 Gramm bewirkt eine Senkung des Blutdrucks von bis zu
6 mmHg bewirken, und in Kombination mit anderen Maßnahmen können wir diesen Erfolg sogar signifikant steigern. Leider spricht nur jeder Dritte Hypertoniker auf die Kochsalzreduktion sofort an, doch birgt diese Maßnahme weitere Vorteile – für Patienten, die nicht direkt darauf ansprechen. So konnte nachweislich die Wirkung von blutdrucksenkenden Mitteln durch eine Kochsalzreduktion verstärkt werden.Ich empfehle daher, insgesamt etwas weniger Kohlenhydrate zu verzehren, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und Reis, dafür etwas mehr Gemüse und moderat etwas Obst. Zu viele Kohlenhydrate fördern Entzündungen genauso wie die Entstehung von Übergewicht und Diabetes.

Wunderdroge Lifestyle

In meinem Beruf als Privat-Trainer habe ich immer wieder bewiesen, dass 80 Prozent aller Bluthochdruck-Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. Die zweite Nurses’ Health Study mit 84.000 Frauen zeigte, dass ¾ der Bluthochdruck-Erkrankungen durch die folgenden Ursachen hervorgerufen oder zumindest begünstigt werden

– Bewegungsmangel
– Stress oder Leistungsdruck
– Angststörungen und Depressionen
– Übergewicht (Adipositas, Bauchfett)
– Ungesunde oder falsche Ernährung
– Übermäßiger Tabak und oder Alkoholkonsum
– Die Einnahme von Medikamenten und /oder Entzündungshemmer
– Mangel an Folsäure, Vitamin D3, oder Melatonin

Die beste natürliche Blutdrucksenkung wird von uns erreicht, wenn wir mehrmals in der Woche über mindestens 30 Minuten Sport betreiben. Ich empfehle gerne 3-4 Stunden in der Woche, aufgeteilt in 5-7 Trainingseinheiten. Schwimmen, Laufen, Walken, Reiten, Radeln sowie moderates Krafttraining, sind dafür bestens geeignet. Diese positiven Effekte der sportlichen Betätigung in Kombination mit einer guten Mikronährstoffversorgung, führen zu einer positiv verstärkten Wirkung, da mehr Bewegung auch einen höheren Mikronährstoffbedarf fordert:

Unser Körpermanagement


Wenn wir einen durch Stress und Zeitmangel geprägten Alltag haben, müssen wir regelmäßige Entspannungspausen einbauen. Das wirkt sich auf die Normalisierung unseres Blutdrucks positiv aus. Yoga, progressive Muskelrelaxation, Meditation können wir heute in Sportvereinen, oder direkt bei den Krankenkassen erlernen. Langfristig kommt es auch bei regelmäßigen Saunagängen durch den Flüssigkeits- und Salzverlust zu einer Entlastung des Herzens. So wurde nach täglicher Saunieren über zwei Wochen bei Herzschwäche im mittleren Stadium eine signifikante Besserung der klinischen Symptome festgestellt. Dabei konnte ich einen niedrigeren Blutdruck bei meinen Probanden beobachten.
Negative Auswirkungen konnte ich bei keinem meiner Probanden beobachten. Ein normaler Saunagang entspricht einer Belastung des Herzens von 50 bis 80 Watt. Das entspricht ungefähr einem gemütlichen Fußmarsch oder langsamen Radfahren. Einen Blutdruckanstieg in der Sauna konnte ich nicht feststellen, im Gegenteil, normalerweise sinkt der diastolische Blutdruck in der Sauna.

Fazit

Wir ernähren uns auch in längeren Stressperioden regelmäßig und gesund, wir essen regelmäßig Gemüse, Obst und Fisch, hochwertige Pflanzenöle und Gewürze aber vor allem, abwechslungsreich. Wir müssen uns bewusst machen, wie wichtig ein ausgeglichener Mikronährstoffhaushalt ist. Wir sorgen für regelmäßigen aktiven körperlichen Ausgleich. Wir gehen jeden Tag zum Sport und bewegen uns viel an der frischen Luft. Wir sorgen für ausreichende Wasserzufuhr und halten uns auch geistig fit. (LifeKinetik). Wir besuchen regelmäßig die trockene Sauna (nicht bei akuten Infekten) und genießen dabei die Entspannung und sorgen durch den gezielten Wechsel von kalten und warmen Reizen selbst für eine angenehme Blutdrucksenkung. Ausreichend Schlaf und ein angenehmes soziales Umfeld, tragen zu einem ausgeglichenen kognitiven Wohlbefinden bei. Kein STRESS kein DRUCK.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*